Wir über uns

Lesen Sie hier die Geschichte unserer Firma - weitere Dokumente finden Sie im Firmenarchiv

Clemens Sparding
1867 - 1928

Gegründet wurde der Malerbetrieb Sparding 1895 von dem Anstreichermeister Clemens Sparding. Clemens Sparding, am 30.04.1868 in Ascheberg geboren, heiratete am 20.04.1898 in der St. Stephanus Kirche in Heessen Frau Maria Clara Elisabeth Sparding, geb. Frerich.

 

Nachdem bereits in früheren Jahren Arbeiten in Ascheberg und Umgebung ausgeführt wurden, entschied Clemens Sparding sich, 27jährig den Betrieb in Heessen zu gründen. Erst an der Ecke Dorfstrasse/ Amtsstrasse ansässig, wurde 1900 das jetzige Wohn- und Betriebshaus an der Dorfstrasse 24 gebaut und bezogen.

 

Üblich zu dieser Zeit waren Anstreicherarbeiten im Dorf Heessen sowie Reparaturverglasungen bei örtlichen Bauern. Der "Firmenwagen" war ein Rucksack, in dem Clemens Sparding alle notwendigen Utensilien bei sich trug. Angestellte hatte der Betrieb zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

 

Clemens und Maria Clara Sparding bekamen von 1899 bis 1909 insgesamt 7 Kinder, eins davon war am 19.03.1900 Johannes Bernard Sparding

 

Handwerkskarte
Johannes Sparding, 19.3.1900 - 31.12.1966

Johannes Sparding arbeitete schon früh im väterlichen Betrieb mit und durchlief die Lehre zum Maler- und Anstreicher.

 

In den Jahren 1924-25 wollte der "Junge Wilde" noch etwas mehr von der Welt sehen und ging auf Wanderschaft, der sogenannten Walz. Hierbei trieb es Johannes Sparding nur mit Wäschesack und Werkzeug gen Süden. Über Stuttgart, Trier und München, führte ihn sein Weg schließlich bis nach Italien.

 

Wieder zu Hause angekommen ging Johannes zur Meisterschule in Münster, wo er am 20.3.1926 die Maler- und Anstreichermeister Prüfung mit Erfolg ablegte.

 

Ein Jahr später, nachdem sein Vater und Firmengründer Clemens Sparding am 17.09.1927 verstarb, übernahm Johannes den Malerbetrieb. Kurze Zeit später lernte Johannes seine spätere Frau Theresia Schneider, geb. am 23.04.1904, kennen. Die beiden heirateten am 27.05.1930 in der St. Agnes Kirche in Hamm.

Clemens Sparding, Firmeninhaber von 1966 - 1996

 

Die beiden schenkten 2 Kindern das Leben, am 27.02.1936 Clemens Albert und am 04.06.1939 Theresia.

 

Clemens Albert Sparding entschloß sich nach Volksschule und 2 Jahre Handelsschule ebenfalls dazu, Maler zu werden. Die Ausbildung absolvierte er von 1952-54 in dem Hammer Betrieb Bernhard Reher auf der Dahlienstrasse.1963-64 folgte die Meisterschule in Detmold. Am 31.10.1964 heiratete Clemens seine Frau Wilja Kloschinksi.

 

Zum 01.01.1967 übernahm Clemens Sparding den Betrieb von seinem Vater, der Tags zuvor am Sylvesterabend 1966 plötzlich verstorben ist.

 

Der Betrieb wuchs bis Mitte der 70er auf 9 Mitarbeiter. Es wurden sehr vielschichtige Arbeiten des Malerhandwerkes ausgeführt. Hervorzuheben sind etwa die St. Stephanus Kirche in Heessen, St. Barbara Klinik....

Peter Sparding
Geschäftsführer seit 1.1.1996

Am 30.10.1967 wurde Tochter Susanne, am 22.04.1970 Sohn Peter geboren. Peter Sparding absolvierte nach dem Schulabschluß eine Lehre zum Maler- und Lackierer bei der Hammer Malerfirma Maleska GmbH am Ostenwall. 1995 folgte die Meisterschule in Münster. Am 01.01.1996 übernahm Peter Sparding den väterlichen Betrieb.

 

Somit besteht der Malerbetrieb Sparding seit nunmehr 115 Jahren. 115 Jahre voller Höhen und Tiefen, 2er Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen und Wirtschaftswunder....und der Schreibtisch steht noch an derselben Stelle.

 

Die Sparding GmbH beschäftigt 24 Mitarbeiter, darunter auch mehrere Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks. Es werden alle Arbeiten des Malerhandwerks ausgeführt, egal ob es ein Heizkörper lackieren "um die Ecke" ist, 2000m² Teppichboden Verlegung am Wochenende, einen Einkaufsladen Sanierung in 3 Tagen, dekorative Maltechniken im privaten Wohnhaus, Sanierung Ihrer Fassade, und vieles mehr.............

 

Wenn sie wollen, sind wir für sie da!

 

 

Der Firmensitz in Hamm-Heessen
Familientag 2009, Fort Fun
Mitarbeiter Fortbildung in Raesfeld, September 2007
Letzte Änderung dieser Seite am 29. Juli 2010